Es
stellt sich immer die Frage nach Sinn oder Unsinn eines solchen
Geräts. Ich persönlich halte es für sinnvoll. Natürlich
wird es Puristen geben, die lieber die Sprühdose nehmen,
oder die Kardan-Fraktion die darüber lacht ... aber meine
Kette sieht nach 22.000 km noch immer wie neu aus und die erste
Scottoil-Flasche ist noch nicht leer.
Hier könnt
Ihr sehen, wie er bei mir montiert ist. Für weiter Infos
geht bitte direkt auf die Site von Scottoiler.de.
Nachtrag:
Die erste Kette hat nun nach genau 44.500 km das Zeitliche gesegnet
und wurde gegen eine neue ersetzt. Wenn man nun bedenkt, daß
die Kette die ersten 5.000 km ohne Scottoiler gefahren wurde,
ist das bei einem solchen Geschoss eine stattliche Leistung. Vor
110.000 km brauche ich wohl an eine neue Kette nicht zu denken.
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Unterdruck
Die Frage aller Fragen ist doch, wie bekomme
ich bei einem Einspritzer den Unterdruck zu stande ?
Nun, ich gebe zu, ich habe das auch nicht selber gemacht. Ralf,
der Meister von Motorrad
Runge hat eine gute Lösung gefunden, die ich versucht
habe, zu fotografieren. Nun werde ich auch noch versuchen, es
zu erklären (wenn der Scotti nicht schon dran gewesen wäre,
hätte ich es auch selber gemacht ...)
Man nehme also den Sitz ab und stemme mit dem Bordwerkzeug den
Tank hoch (siehe Bordbuch). Was wir dann vor hinten reingeguckt
sehen, zeigt das Bild oben links. Ralf hat die vorhandene Kreuzschlitzschrabe
(2te von links) durch eine hohle Schraube ersetzt. Da diese direkt
bis in die schwarze "Unterdruckkammer" auf den Zylindern
führt (oben drauf sind die Drosselklappen), erzeugt das den
nötigen Unterdruck. An dieser kleinen hohlen Schraube (Düse)
ist der Unterdruckschlauch des Scottoilers befestigt. (siehe Pfeile).
Dank Helmut
wissen wir jetzt, daß es sich um ein M5 Gewinde handelt
(siehe Bild rechts).
Vermutlich wird man den Tank abnehmen müssen.
Sonst ist das mächtige Fummelarbeit. |

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